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Starnberger Bahnhof - ohne Dach

Nicht ganz schutzlos der Witterung ausgesetzt, ...

... schreibt dazu der Starnberger Merkur in dem unten abgebildeten Artikel.

 

Starnberger Bahnhof

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Asbestsanierung am Starnberger Bahnhof

Seit einigen Tagen wird das Dach des Starnberger Bahnhofes abgetragen. Da die Dachplatten aus dem in den 70' Jahren häufig verwendeten Baumaterial,
dem gefährlichen und gesundheitsschädlichen asbesthaltigen Eternit (Dach-) Platten sind, müssen die Bauarbeiter geschützt und strenge Richtlinien
der Behörden eingehalten werden. Nach etwa 30-40 Jahren müssen solche Platten an Gebäuden und Wohnhäusern entfernt werden, da sie auch einem
Alterungsprozess unterliegen. Für Eigentümer, deren Häuser mit solchen asbesthaltigen Platten verkleidet sind, entstehen hohe Kosten durch eine Asbest Sanierung,
die oft nur durch Sonderumlagen bezahlt werden können. Käufer von Wohnungen mit asbesthaltigen Platten an Wänden oder Dach, sollten daher 5-Stellige Beträge
für die  Sonderumlage bereit halten. Eine Zuwiderhandlung oder Verstoß gegen die bestehenden Gesetzte, wird als Straftat geahndet.

Nach dem Einschalten von Landrat Karl Roth, Bürgermeister Ferdinand Pfaffinger, der SZ und dem Starnberger Merkur, der folgenden Artikel verfasste, ist ein
kurzfristiger Stopp der Asbestsanierung eingetreten.  Nur noch Aufräumungsarbeite und Abtransport von Baumaterialien wurden am
Montag den 07.11. und Dienstag den 08.11. getätigt. Das Landratsamt Starnberg hat keine rechtliche Kompetenz, in diesem Fall einzuschreiten, da öffentliche
Bahnflächen dem Eisenbahnrecht unterfallen. Daher hat das Landratsamt Starnberg diesen Vorgang an das Gewerbeaufsichtsamt von Oberbayern weiter gegeben.
Warten wir also auf einen Bescheid!