Beginn der Balkonsanierung im Marx-Zentrum
am 17. Mai 2010
Balkonsanierung im Marx-Zentrum 2010
Wohnungen Peschelanger und Wohnungen Max-Kolmsperger-Strasse
Deutsche Wertarbeit ? - Weit
gefehlt!
Wertminderung der Wohnungen durch diese Sanierung?
Bilder der Balkonsanierung 2010, einige Tage vor der Abnahme und
heftigster Proteste der Bewohner.









Schon während der Sanierung traten erneut Risse, zum Teil genau an den
selben Stellen auf.
Anstatt diese Risse zu entfernen, wurden diese
als sogenannte Schwindrisse, mit dicker Farbe zugeschmiert.
































































































































In den 90er Jahren traten im Marx-Zentrum, vorwiegend an den
Balkonen, Betonschäden auf.
Aus diesem Grund wurde auf der Eigentümerversammlung vom Nov. 1997
beschlossen, eine Beton- und Balkonsanierung durchzuführen. Ende 2000 waren
diese sehr teuren Sanierungsarbeiten abgeschlossen. Bereits ein Jahr später
bildeten sich erneut starke Risse, vorwiegend in der Balkonbrüstung. Da
nicht die geeigneten Maßnahmen dagegen unternommen wurden, zerfielen die
Balkon Brüstungen weiter.
Bedingt durch die Konstruktion der Balkon Geländer, sprengten diese die
Ecken der Balkon Brüstung ab. Besonders auf der Süd-Westseite des
Peschelanger 7, dehnten sich im Sommer die aus Aliminium bestehenden Balkon
Geländer extrem aus und sprengten so die Ecken weg.
Da diverse Mails
von
Bewohnern und mir an die Verantwortlichen nicht so richtig ernst genommen
wurden, blieben notwendige Gegenmaßnahmen und Gewährleistungsansprüche aus und die Schäden
verschlimmerten sich zusehend.
Bilder vor der Balkonsanierung im Sommer 2010

Drittes Mail
Zweites Mail
Erstes Mail
Links sehen sie "moderne Kunst am Bau", rechts der
Peschelanger 7-9 vom Friedrich-Engels-Bogen. Unten ein Haus in der
Nachbarschaft, welches ebenfalls verkleidet ist, aber nicht so!
Die Nachbarschafswohnanlage einmal
mit Gerüst und einmal nach der Sanierung. Darunter der
verhüllte Peschelanger 7.
Der Peschelanger 7, wie man ihn kennt und wie man
ihn liebt.
Wenn man sieht, wie er in
vergilbten und zerschlissenen "Vorhangsfetzen" gehüllt aussieht könnten
einem die Tränen kommen.
Menschen beurteilen andere Menschen oft nach
Äußerlichkeiten und bilden sich ihre Meinung, innerhalb von einigen
Sekunden.
Wenn man dieses Verhaltensmuster auch auf die
Verhüllung des Peschelanger 7 anwendet, braucht man über die Qualität der
Arbeiten keine weiteren Bemerkungen mehr machen.
Die Nachfolgenden Bilder sprechen für sich. Zum Vergleich dazu ein sauber und seriös verhülltes Gebäude,
welches ziemlich zeitgleich in der
Nachbarschaft von einer anderen Baufirma saniert und renoviert wird.
Im Vergleich dazu folgende Bilder.

Hier die Bilder eines hilflosen und chaotischen
Sanierungsversuches.
Bitter warten, das Laden der Bilder dauert etwas,
auch der Server möchte solche Bilder nicht!
Zurück bleiben verärgerte und frustrierte
Bewohner, welche alle von einer Pfuschsanierung
reden!
..... bis dieses hässliche alte Geländer, mit einer Winkelkonstruktion,
die vorher noch kein Mensch an einem Balkon gesehen hat, angebohrt wurde.
Die
Aluminiumgeländer waren die selben, die vorher abgebaut wurden. Genau so
verschmutzt und oxidiert wie sie sich in den letzten 30 Jahren entwickelt
haben.
Auch kann jeder sehen, dass die Winkelkonstruktion von keinem
Fachmann entworfen wurde. Ein Bäcker oder ein Frisör, würde so etwas
nicht entwerfen wollen. Die Schweißnaht spricht auch nicht für eine
professionale Planung und Umsetzung.
Die Winkel sind scharfkantig und
stehen zum Teil über weit über die Brüstungskante hinaus. Das sich hier
Kinder und Erwachsenen verletzten würden, scheint den Verantwortlichen nicht
in den Sinn zu kommen.
Die nachfolgenden Bilder
bleiben unkommentiert, da sie alle alleine für sich sprechen.
Zum Schluss eine Preisfrage:
Der Betrachter kommt nie
darauf, aber was glauben Sie,
wer hat an den im rechten und in den nachfolgenden Bildern zu sehenden
hässlichen und wertmindernden Winkelkonstruktion, maßgeblich mit
gearbeitet?
a.) Ein Bäcker?
b.) Ein Friseur?
c.) Ein
Versicherungsdantler?
Es ist kaum zu glauben, aber die Realität.

Neben den unsauber ausgeführten Arbeiten, wurden erneut die asbesthaltige
Balkonplatten (81cm X 81cm), welche zur Montage der Befestigungswinkel
kurzfristig abmontiert wurden, nach dem Entfernen erneut wieder angebaut.
Fast alle Bewohner hier sind mit diesen Sanierungsarbeiten, die den
Eigentümern viel Geld gekostet hat, unzufrieden und reden von Pfusch und
Dilettantismus aller Beteiligten.
Die Bauarbeiten beginnen mit dem Abbau der alten Geländer und der
verrotteten Betonecken.
Die alten Geländer werden abgeflext und die
Fassungen entfernt.
Bis hierher war an den Arbeiten nichts auszusetzen und
als durchaus seriös zu bezeichnen.
Die neu aufgebauten Ecken sind auf den ersten Blick, sauber und
fachmännisch aufgebaut. Bis zu diesem Zeitpunkt gab es für die Bewohner
nichts großartiges zu kritisieren. Wie ein Grabstein aus Granit. Sauber und
scheinbar stabil stand diese Brüstung auf dem Balkon, bis.....
Die entfernten und defekten Ecken werden wieder
aufgebaut. Im unteren Bild sind die vom Geländer abgesprengten Ecken zu
sehen.