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Asbestsanierung am Starnberger Bahnhof

 

Seit einigen Tagen wird das Dach des Starnberger Bahnhofes abgetragen. Da die Dachplatten aus dem in den 70' Jahren häufig verwendeten Baumaterial, dem gefährlichen und gesundheitsschädlichen asbesthaltigen Eternit (Dach-) Platten sind, müssen die Bauarbeiter geschützt und strenge Richtlinien der Behörden eingehalten werden. Nach etwa 30-40 Jahren müssen solche Platten an Gebäuden und Wohnhäusern entfernt werden, da sie auch einem Alterungsprozess unterliegen. Für Eigentümer, deren Häuser mit solchen asbesthaltigen Platten verkleidet sind, entstehen hohe Kosten durch eine solch notwendige Asbest Sanierung, die oft nur durch hohe Sonderumlagen bezahlt werden können. Käufer von Wohnungen mit solchen asbesthaltigen Platten an Wänden oder Dächer, sollten daher 5-Stellige Beträge für die  Sonderumlage bereit halten und Kapitalanleger dürfen von der ursprünglichen Renditeberechnung, ca. 3% - 5% abziehen. Eine Zuwiderhandlung oder Verstoß gegen die bestehenden Gesetzte, wird als Straftat geahndet.

Nach dem Einschalten von Landrat Karl Roth, Bürgermeister Ferdinand Pfaffinger, der SZ und dem Starnberger Merkur, der folgenden Artikel verfasste, ist ein kurzfristiger Stopp der Asbestsanierung eingetreten. Nur noch Aufräumungsarbeite und Abtransport von Baumaterialien wurden am Montag den 07.11.2011 und Dienstag den 08.11.2011 getätigt. Das Landratsamt Starnberg hat keine rechtliche Kompetenz, in diesem Fall einzuschreiten, da öffentliche Bahnflächen dem Eisenbahnrecht unterfallen. Daher hat das Landratsamt Starnberg diesen Vorgang an das Gewerbeaufsichtsamt von Oberbayern weiter gegeben. Warten wir also auf einen Bescheid!

 

Zum Thema Asbestsanierung auch ein Bericht zum Marx-Zentrum

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nach dem Einschalten von Landrat Karl Roth, Bürgermeister Ferdinand Pfaffinger, der SZ und dem Starnberger Merkur, der
 obigen Artikel verfasste, wurde die Asbestsanierung vorübergehend gestoppt. Nur noch Aufräumungsarbeite und Abtransport
von Baumaterialien wurden am Montag den 07.11. und Dienstag den 08.11. getätigt.
Einige Tage später waren die restlichen Asbest-Platten entfernt und Starnberg hat jetzt einen Bahnhof
mit viel frischer und gesunder  Luft, in dem sich speziell jetzt im Winter, jeder Wartender sich etwas abfrieren wird.